Verständliche Definitionen der wichtigen Fachbegriffe — von E-Rechnungsstandards über USt-Regeln bis hin zur alltäglichen Zahlungssprache.
E-Rechnung ist der strukturierte, maschinenlesbare Austausch von Rechnungsdaten zwischen den Systemen von Käufer und Verkäufer — als Ersatz für PDF oder Papier.
Peppol ist ein internationales Netzwerk und ein Satz von Standards für den Austausch von Geschäftsdokumenten (Rechnungen, Bestellungen, Gutschriften) zwischen Organisationen über Ländergrenzen hinweg.
UBL (Universal Business Language) 2.1 ist der OASIS-XML-Standard für Geschäftsdokumente, der in Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum als Basisformat für E-Rechnungen weit verbreitet ist.
CII ist die UN/CEFACT-XML-Syntax für E-Rechnungen, die als Grundlage für Deutschlands XRechnung und Frankreichs hybrides Factur-X PDF+XML-Format dient.
XRechnung ist Deutschlands nationaler E-Rechnungsstandard — ein CIUS (Core Invoice Usage Specification) der EN 16931, serialisiert in CII XML, verpflichtend für Rechnungen an deutsche Behörden.
Factur-X ist ein hybrides PDF+XML-E-Rechnungsformat, das eine CII-XML-Datei in ein PDF/A-3-Dokument einbettet und es so sowohl menschenlesbar als auch maschinell verarbeitbar macht.
Die Umkehrung der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge) überträgt die Pflicht zur USt-Abführung vom Verkäufer auf den Käufer — häufig bei grenzüberschreitenden B2B-Transaktionen innerhalb der EU angewendet.
Eine USt-Rechnung (Mehrwertsteuerrechnung) ist eine formale Rechnung, die die gesetzlichen Anforderungen einer Steuerbehörde für die Erfassung und Erstattung der USt erfüllt, einschließlich USt-IDs von Verkäufer und Käufer, USt-Beträgen und -Sätzen.
Zahlungsziel 30 Tage (Net 30) ist eine Zahlungsbedingung, die bedeutet, dass der volle Rechnungsbetrag innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungsdatum fällig ist.
Eine Rechnung ist ein Handelsdokument, das von einem Verkäufer an einen Käufer ausgestellt wird und Zahlung für gelieferte Waren oder Dienstleistungen anfordert, mit Aufschlüsselung der geschuldeten Beträge und des Fälligkeitsdatums.
Ein Angebot (oder Kostenvoranschlag) ist ein unverbindlicher Preisvorschlag vor Arbeitsbeginn; eine Rechnung ist die verbindliche Zahlungsaufforderung nach Lieferung der Waren oder Dienstleistungen.
Eine Proformarechnung ist ein vorläufiges Dokument, das wie eine Rechnung aussieht, aber keine Zahlungsaufforderung ist — sie deklariert den erwarteten Wert von Waren oder Dienstleistungen vor der Lieferung.
Eine Gutschrift (Kreditnota) ist ein vom Verkäufer ausgestelltes Dokument zur Reduzierung des auf einer früheren Rechnung geschuldeten Betrags — für Rücksendungen, Korrekturen oder nachträglich vereinbarte Rabatte.
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