Lettlands E-Rechnungs-Zeitplan: 2025, 2026 und 2028
Lettland führt die verpflichtende strukturierte E-Rechnung stufenweise ein, verankert in Änderungen des Rechnungslegungsgesetzes (Grāmatvedības likums). Die Rechnungsstellung zwischen Unternehmen und dem öffentlichen Sektor läuft bereits ausschließlich elektronisch, und die Pflichten weiten sich Schritt für Schritt aus — zunächst auf die Datenmeldung, ab 2028 auf sämtliche inländische Rechnungen zwischen Unternehmen.
Der aktuelle Zeitplan wurde mit den Gesetzesänderungen vom Juni 2025 festgelegt, die den ursprünglichen B2B-Termin 2026 verschoben haben. Prüfen Sie Ihren eigenen Starttermin stets beim Finanzministerium (fm.gov.lv) und beim Staatlichen Steuerdienst (VID), denn die Fristen wurden bereits einmal verschoben:
- Januar 2025 — Strukturierte E-Rechnungen wurden für B2G-Transaktionen verpflichtend (Rechnungen an staatliche Haushaltsinstitutionen).
- Januar 2026 — Lieferanten müssen strukturierte E-Rechnungsdaten für B2G- und G2G-Transaktionen zusätzlich an den Staatlichen Steuerdienst (VID) melden.
- März 2026 — Ab dem 30. März 2026 wird der freiwillige strukturierte B2B-Austausch unterstützt, sodass Unternehmen früher umstellen können.
- Januar 2028 — Strukturierte E-Rechnungen und die Datenmeldung werden für inländische B2B-Transaktionen verpflichtend.








