Was gehört auf eine professionelle Rechnung?
Eine korrekte Rechnung enthält sechs wesentliche Elemente: Ihren Firmennamen, Ihre Adresse sowie Ihre Handelsregisternummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer; den Namen und die Rechnungsadresse des Kunden; eine eindeutige Rechnungsnummer und das Ausstellungsdatum; ein Fälligkeitsdatum oder Zahlungsbedingungen (z. B. 30 Tage netto); eine Aufstellung der gelieferten Waren oder erbrachten Leistungen mit Einzelpreisen, Mengen und anfallenden Steuern sowie den in der vereinbarten Währung ausgewiesenen Gesamtbetrag.
Optionale, aber häufig erforderliche Felder sind eine Bestellnummer (sofern die Einkaufsabteilung des Kunden eine solche vergeben hat), Bankverbindungsdaten oder ein Zahlungslink, ein Unterschriftsfeld sowie rechtliche Hinweise oder Verzugszinsklauseln. Auf einer EU-Umsatzsteuerrechnung müssen außerdem die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Lieferanten, die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Kunden bei grenzüberschreitenden B2B-Umsätzen und der geltende Steuersatz je Position angegeben werden.
Eine korrekte Struktur ist bereits ab der ersten Rechnung wichtig: Fehler bei den Steuerbeträgen oder fehlende Pflichtangaben können die Zahlung verzögern, Rückfragen der Finanzbuchhaltung des Kunden auslösen oder zur Ablehnung von Vorsteuererstattungsanträgen führen.