E-Rechnung in Spanien — Crea y Crece & UBL 2.1

Stand Juni 2026: Das Königliche Dekret 238/2026 legt Empfangsbereitschaft für alle Unternehmen ab Oktober 2026 fest; Unternehmen mit einem Umsatz über 8 Mio. € müssen ab etwa Oktober 2027 senden; alle übrigen Unternehmen ab etwa Oktober 2028. Bestätigen Sie die aktuellen Fristen bei der AEAT.

Die spanische Pflicht

Spaniens B2B-E-Rechnungspflicht leitet sich aus dem Crea-y-Crece-Gesetz (Gesetz 18/2022) und dem dazu erlassenen Königlichen Dekret 238/2026 (April 2026) ab. Die Pflicht verlangt, dass inländische B2B-Rechnungen in strukturierter elektronischer Form ausgestellt und empfangen werden. Spanien akzeptiert UBL 2.1, CII und FacturaE (Spaniens nationales XML-Format). Es gilt eine gestufte Einführung: Alle Unternehmen müssen ab Oktober 2026 empfangsbereit sein; Unternehmen mit einem Umsatz über 8 Mio. € müssen ab etwa Oktober 2027 senden; kleinere Unternehmen ab etwa Oktober 2028. Das B2B-Plattformnetzwerk (das FACe, derzeit für B2G genutzt, ersetzt oder erweitert) wird noch finalisiert.

Wie Invotify hilft

Invotify Pro exportiert UBL 2.1, CII und Peppol BIS 3.0 — alle im Rahmen der spanischen Pflicht zusätzlich zum nationalen FacturaE-Format akzeptiert. Für B2G-Rechnungen ist FACe das bestehende Portal. Das B2B-Plattformnetzwerk unter Crea y Crece steht noch unter Vorbehalt der endgültigen Regelung. Invotify erzeugt die strukturierte Datei; die Übermittlung über die geeignete Plattform übernimmt Ihr Buchhaltungssystem oder Dienstleister. E-Rechnung ist eine Pro-Funktion.

  • UBL 2.1
  • CII
  • Peppol BIS 3.0

E-Rechnung in Spanien —
Häufig gestellte Fragen

Q01

Welche Formate akzeptiert Spanien für die E-Rechnung?

Spanien akzeptiert im Rahmen des Königlichen Dekrets 238/2026 drei Formate: FacturaE (Spaniens nationales XML-Format), UBL 2.1 und CII — alle konform mit der EU-Norm EN 16931. Invotify Pro exportiert UBL 2.1, CII und Peppol BIS 3.0. FacturaE wird von Invotify nicht direkt exportiert; für die FacturaE-spezifische Übermittlung wird ein dedizierter Dienstleister oder eine Integration empfohlen.

Q02

Was ist Verifactu und ist es dasselbe wie die B2B-E-Rechnung?

Nein. Verifactu ist eine separate Zertifizierungsregelung gegen Betrug für Abrechnungssoftware, die verlangt, dass Abrechnungssoftware Transaktionsdaten in Echtzeit an die AEAT (spanische Steuerbehörde) übermittelt. Sie ist nicht dasselbe wie die B2B-E-Rechnungspflicht unter Crea y Crece. Verifactu betrifft die inländische Rechnungsausstellung zu Zwecken der Softwarezertifizierung; die B2B-E-Rechnungspflicht unter dem Königlichen Dekret 238/2026 regelt den strukturierten Rechnungsaustausch zwischen Unternehmen. Beide Regelungen können gleichzeitig gelten.

Q03

Wann tritt Spaniens B2B-E-Rechnungspflicht in Kraft?

Stand Juni 2026: Alle Unternehmen müssen ab Oktober 2026 in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen. Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 8 Mio. € müssen ab etwa Oktober 2027 strukturierte E-Rechnungen senden. Alle übrigen Unternehmen müssen ab etwa Oktober 2028 senden. Genaue Schwellenwerte und Fristen unterliegen den endgültigen Durchführungsvorschriften — bestätigen Sie dies bei der Agencia Tributaria (AEAT).

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