Stand Juni 2026: Empfangsbereitschaft ab Januar 2025; Großunternehmen müssen ab Januar 2027 senden; alle B2B-Unternehmen ab Januar 2028. Aktuelle Fristen beim BMF bestätigen.
Deutschlands E-Rechnungspflicht ergibt sich aus dem Wachstumschancengesetz (März 2024). Ab Januar 2025 müssen alle umsatzsteuerlich registrierten Unternehmen in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen. Sendepflichten folgen stufenweise: Großunternehmen (Umsatz über der Schwelle) ab Januar 2027; alle anderen inländischen B2B-Transaktionen ab Januar 2028. Die Pflicht gilt für inländische B2B-Rechnungen; grenzüberschreitende und B2C-Rechnungen sind nicht erfasst.
Invotify Pro exportiert CII (Cross Industry Invoice) XML-Dateien, die auf XRechnung (deutsches CIUS der EN 16931) und Factur-X/ZUGFeRD (das hybride PDF+XML-Format) ausgerichtet sind. Deutschland schreibt keine einzige Einreichungsplattform vor — Sie können Ihre E-Rechnung direkt oder über einen Dienstleister zustellen. Invotify erzeugt die Datei; Sie wählen den Zustellweg. E-Rechnung ist eine Pro-Funktion.
Deutschland akzeptiert strukturierte E-Rechnungen, die der EU-Norm EN 16931 entsprechen. Die zwei gängigsten Formate sind XRechnung (ein CII-basiertes deutsches CIUS) und Factur-X/ZUGFeRD (ein hybrides PDF+XML-Format, das ebenfalls CII verwendet). Peppol BIS 3.0 (UBL-basiert) wird ebenfalls akzeptiert. Invotify Pro exportiert CII (deckt XRechnung und Factur-X ab) und Peppol BIS 3.0.
Stand Juni 2026: Unternehmen mit einem Jahresumsatz über 800.000 € müssen ab Januar 2027 strukturierte E-Rechnungen senden. Alle anderen inländischen B2B-Unternehmen müssen ab Januar 2028 entsprechen. Seit Januar 2025 müssen alle Unternehmen bereits in der Lage sein, strukturierte E-Rechnungen zu empfangen. Fristen können sich ändern — prüfen Sie beim Bundesministerium der Finanzen (BMF).
Nein. Anders als Frankreich (Chorus Pro) oder Polen (KSeF) schreibt Deutschland keine einzige zentrale Plattform für B2B-E-Rechnungen vor. Unternehmen können ihren eigenen Zustellweg wählen: direkter E-Mail-Austausch, ein Dienstleister oder ein Peppol-Zugangspunkt. Invotify erzeugt die XRechnung- oder Factur-X-Datei; die Zustellmethode liegt bei Ihnen.
Im Wesentlichen ja. ZUGFeRD ist die deutsche Bezeichnung; Factur-X ist die französische Bezeichnung für dasselbe hybride PDF+XML-Format, das eine CII-XML-Rechnung in ein sichtbares PDF einbettet. Beide werden in Deutschland und Frankreich akzeptiert. Der CII-Export von Invotify Pro deckt die maschinenlesbare XML-Komponente ab, die in beiden verwendet wird.
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