Stand Juni 2026: Öffentliche Stellen müssen EN-16931-E-Rechnungen akzeptieren und verarbeiten (B2G); es gibt keine allgemeine B2B-E-Rechnungspflicht. Das EU-weite grenzüberschreitende B2B folgt unter ViDA ab Juli 2030. Bestätigen Sie die aktuellen Fristen beim Ministerstvo financí.


Tschechien hat Stand Mitte 2026 keine allgemeine Business-to-Business-(B2B-)E-Rechnungspflicht. Nach dem Gesetz Nr. 134/2016 Slg. über das öffentliche Auftragswesen (in Kraft seit Oktober 2016) müssen alle öffentlichen Auftraggeber strukturierte E-Rechnungen akzeptieren und verarbeiten, die der EU-Norm EN 16931 entsprechen — die Pflicht liegt heute also auf der B2G-Seite (Business-to-Government). Die B2B-E-Rechnung bleibt freiwillig und erfordert die Zustimmung des Empfängers. Die zentrale B2G-Plattform NEN ist an das Peppol-Netzwerk angebunden, und das Dekret Nr. 347/2017 listet die akzeptierten Formate auf (ISDOC, UBL 2.1, EDIFACT, Peppol BIS 3.0). Umfassendere B2B-Pflichten werden voraussichtlich über das EU-ViDA-Paket eintreffen statt über ein separates nationales Clearing-System.
Invotify Pro exportiert Ihre Rechnungen als UBL 2.1, CII oder Peppol BIS 3.0 — alle an die Norm EN 16931 angelehnt, die tschechische öffentliche Stellen akzeptieren und die die NEN-Plattform und das Peppol-Netzwerk verwenden. Ob Sie heute den tschechischen öffentlichen Sektor beliefern oder sich auf die EU-weiten ViDA-Regeln vorbereiten — Invotify erzeugt die strukturierte Datei und Sie wählen, wie Sie sie zustellen (Peppol-Zugangspunkt, Dienstleister oder direkt). E-Rechnung ist eine Pro-Funktion.
Nein. Stand Juni 2026 gibt es in Tschechien keine allgemeine B2B-E-Rechnungspflicht — das Senden strukturierter E-Rechnungen zwischen Unternehmen ist freiwillig und erfordert die Zustimmung des Empfängers. Die Pflicht gilt heute für den öffentlichen Sektor, der EN-16931-E-Rechnungen akzeptieren und verarbeiten muss. Umfassendere B2B-Regeln werden über das EU-ViDA-Paket erwartet (grenzüberschreitend ab Juli 2030), nicht über ein separates tschechisches Clearing-System. Prüfen Sie den aktuellen Stand stets beim Ministerstvo financí.
NEN (Národní elektronický nástroj) ist Tschechiens zentrale B2G-Plattform für das elektronische Auftragswesen, die an das Peppol-Netzwerk angebunden ist. Das tschechische Dekret Nr. 347/2017 listet die akzeptierten E-Rechnungsformate auf: ISDOC (das tschechische nationale Format), UBL 2.1, EDIFACT und Peppol BIS 3.0. Invotify Pro exportiert UBL 2.1, CII und Peppol BIS 3.0 — die standardbasierten Formate, die im gesamten Netzwerk akzeptiert werden.
Invotify erzeugt standardbasierte EN-16931-E-Rechnungen — UBL 2.1, CII und Peppol BIS 3.0 — statt des länderspezifischen ISDOC-XML. Da tschechische öffentliche Stellen und das Peppol-Netzwerk diese EU-Standardformate akzeptieren, funktionieren die Exporte von Invotify Pro für die B2G-Zustellung und den grenzüberschreitenden Austausch. Wenn ein Empfänger zwingend ISDOC verlangt, kann ein Peppol-Zugangspunkt oder Dienstleister die Standarddatei konvertieren.
Das EU-Paket „VAT in the Digital Age“ (ViDA) macht die strukturierte E-Rechnung und digitale Meldung für grenzüberschreitende innergemeinschaftliche B2B-Transaktionen ab Juli 2030 verpflichtend, wobei inländische Pflichten voraussichtlich folgen. Tschechien bereitet sich darauf vor, statt heute ein nationales Echtzeit-Clearing-System zu betreiben. Invotify Pro exportiert bereits die an EN 16931 angelehnten Formate (UBL 2.1, CII, Peppol BIS 3.0), auf denen diese Regeln aufbauen. Bestätigen Sie den aktuellen Zeitplan beim Ministerstvo financí.
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